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Die Akademie und ihr Anliegen

Die Akademie möchte Akteure, Ideen, Projekte und Diskussionsebenen der Nachhaltigkeit vernetzen und damit den Entwurf von Entwicklungsperspektiven für Mecklenburg-Vorpommern stärken. Die Vernetzung soll dabei Prozesscharakter besitzen und verstetigt werden, damit sich daran möglichst viele engagierte Bürgerinnen und Bürger des Landes beteiligen können, ganz gleich ob z.B. aus Wirtschaft und Wissenschaft oder Nichtregierungsorganisationen und lokalen Initiativen.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Nur es wird Unterschiedliches darunter verstanden. Die Grundsätze der Akademie orientieren sich am Leitbild der „Nachhaltigen Entwicklung“, so wie es von der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro beschrieben und 2002 in Johannesburg bekräftigt wurde. Die Nachhaltigkeit sieht dabei den Umwelt- und Naturschutz zuvorderst als Ressourcenschonung in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung. Die Wahrung von Entwicklungschancen für nachfolgende Generationen und die Balance ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Nutzungs- und Entwicklungsinteressen ist dabei von grundlegender Bedeutung. Die Akademie betont im Kontext des Mottos „Global denken - lokal handeln“ das Leitbild der nachhaltigen Regionalentwicklung, nach dem unter Berücksichtigung der konkreten regionalen Gegebenheiten die Wege der Nachhaltigkeit gefunden, kommuniziert und beschritten werden müssen.

Beschrittene Wege

Präsentiert wurden die Vorhaben auf Tagungsveranstaltungen in Greifswald (2004) und in der Feldsteinscheune Bollewick (2006). Hier wurden die regionalen Erfahrungen in einen globalen Zusammenhang gestellt und Empfehlungen abgeleitet, sowohl für die lokalen Akteure als auch für die Politik in ihrer Steuerungsverantwortung.

Ziel war und ist es, sowohl bei der Projektförderung als auch bei den Kongressen, mit Hilfe der Stiftungsmittel „Steuerungsimpulse für eine Nachhaltige Entwicklung“ (SINE) zu entwickeln, also die geeignete Verknüpfung zwischen den Initiativen der mündigen Bürger und einer politischen Agenda für das Land Mecklenburg-Vorpommern zu finden, die in ein Verwaltungshandeln mündet, das nachhaltiges Tun stimuliert.

Die gewonnenen Erfahrungen erlaubten es der Akademie, ihr Tätigkeitsfeld in enger Abstimmung zwischen Vorstand und Projektträgern mit Unterstützung des Kuratoriums immer besser zu justieren, um die vorhandenen finanziellen Mittel im Interesse der Stiftungsziele möglichst wirkungsvoll einzusetzen. Hieraus entwickelten sich schrittweise die den aktuellen Erfordernissen angepassten Handlungsschwerpunkte der Akademie.

Die Stifter

Die Arbeit der Akademie ist nur möglich, weil sich die Gründungsstifter neben der Bereitstellung des Stiftungskapitals auch zu einer über 10 Jahre garantierten langfristigen finanziellen Unterstützung des jährlichen Akademiehaushalts bekannt haben und diese Verpflichtungen regelmäßig erfüllen.

Inzwischen haben mehrere Zustifter wie auch der Förderverein der Akademie diesen jährlichen Haushalt zusätzlich finanziell angereichert, so dass die umfangreiche Tätigkeit der Akademie geleistet werden konnte.

Die zunehmende Kenntnisnahme der Akademie in der Öffentlichkeit wie auch die Weiterentwicklung ihrer Handlungsschwerpunkte macht eine stetige weitere Mehrung der Stiftungsmittel auch über das Jahr 10 ihres Wirkens hinaus erforderlich. Wir laden Sie herzlich ein, daran mitzuwirken, mit „größeren“ oder auch „kleineren“ Beträgen.

Dies kann durch Zustiftungen oder Spenden geschehen, die dem Haushalt der Akademie unmittelbar zur Verfügung gestellt und vom Kuratorium auf Vorschlag des Vorstandes nach den Maßgaben der Satzung verwendet werden.

Möglich sind aber auch Zuwendungen, die ganz gezielt einzelnen Projekten oder Handlungsschwerpunkten zukommen sollen. So können z.B. einzelne Stipendien, Jugendbegegnungscamps oder Konferenzen unterstützt und auch namentlich mit dem Stifter verknüpft werden. Auch diese projektbezogenen Zuwendungen werden vom Vorstand im Auftrag des Kuratoriums verwaltet.