homeLogo

 



Zukunftspreis 2010       "Garten der Metropolen"       Preisgeld: 10.000 € 

Im Jahr 2010 ist der Zukunftspreis dem „Garten der Metropolen“ gewidmet.

Der „Garten der Metropolen“ ist eine optimistische Vision. „Garten der Metropolen“ beabsichtigt zunächst die Sichtbarmachung der vielfältigen, zukunftsfähigen Potentiale gerade ländlicher Räume und damit das Aufzeigen der reichhaltigen Pfade für innovative Entwicklungen – und zwar sowohl für Bewohner als auch für Besucher. Die besondere Schärfe des demografischen Wandels im Raum zwischen Hamburg, Berlin und Szczecin (Stettin) und die daraus erwachsenden Anforderungen an den Umbau der technischen, wirtschaftlichen und sozialen Infrastrukturen eröffnet die Chancen, gerade hier nachhaltige Wege für das Leben und Wirtschaften im 21. Jahrhundert zu entwickeln.

Da dieser Transformationsprozess zwangsläufig unter Berücksichtigung globaler Aspekte wie der Verknappung fossiler Ressourcen oder den Folgen des Klimawandels zu vollziehen ist, können die hierbei gewonnenen Erfahrungen und Lösungswege zu Modellen und vielleicht sogar zu Vorbildern für nachhaltiges Leben werden. Insbesondere dem Gedanken der lokalen Teilhabe kommt dabei für die Entwicklung der Vision „Garten der Metropolen“ eine essentielle Rolle zu. 

Da der „Garten der Metropolen“ anfangs wesentlich ein kommunikatives Projekt ist, soll es zunächst um den Austausch von Vorstellungen und wünschenswerten Entwicklungen im „Garten der Metropolen“ gehen. Hierfür bedarf es selbstverständlich Orientierungshilfen. Denn: Ob die vielfältigen Herausforderungen beim Aufbau einer nachhaltigen Struktur für das Leben und Wirtschaften im 21. Jahrhundert gemeistert werden können, entscheidet auch und vor allem die Frage, wie die Lösungsvorschläge kommunikativ übersetzt und visualisiert werden, um von einem möglichst großen Publikum wahrgenommen zu werden.

Solche Visualisierungen sind Gegenstand des Zukunftspreises 2010 der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern.

Eingereicht werden können Ergebnisse:
- gestalterischer Projekte (Corporate Design)
- kommunikativer Projekte (Videos, Spots, Musik)
- kommunikationsmethodischer Projekte (Onlinenetzwerke, Webdesign)

oder anderer Vorhaben, mit dem Bewohner wie auch Besucher angeregt werden, ihre Zukunftsvorstellungen des „Gartens“ in (zunächst) virtuellen Landschaften zu gestalten und sich dabei gemeinsam zu fragen: Wie wollen wir hier leben? Was will ich tun? Wofür bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen?

Ausgezeichnet werden soll das Projekt, das die umfassendste Sympathie für den „Garten der Metropolen“ entfaltet und hierdurch die vielfältigen Ansprüche nachhaltiger Entwicklung bewältigbar erscheinen lässt.

 

Teilnahme und Bewerbungsverfahren

Die Teilnahme ist unbegrenzt.
Bewerbungszeitraum: 01. Juli bis 30. September 2010

Bewerbungen werden in schriftlicher Form per Post (Anschreiben + CD/DVD als Datenträger, Datei im pdf-Format) angenommen:

Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern
Neue Wallstraße 12
18273 Güstrow

Einsendeschluss ist der 30. September 2010.


Jury

- Vertreter der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV
- Vertreter von Landesinstitutionen (Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV; Architektenkammer MV; Staatliches Amt für Umwelt und Natur Rostock, Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV)
- Vertreter von Forschungseinrichtungen (Wissenschaftsverbund Um-Welt Rostock)
- Vertreter von Bildungsinstitutionen (Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung)- Vertreter sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen (Thünen-Institut für Regionalentwicklung MV)


Verleihung
Präsentation und Preisverleihung des Zukunftspreises der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern erfolgen im Dezember 2010 im Rahmen einer Festveranstaltung der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern. 


Materialien
- Ausschreibung (  96 KB)
- Flyer (  1.881 KB)
- 7 Thesen zur Nachhaltigkeit im „Garten der Metropolen“ (  165 KB)
- Konzeptpapier „Garten der Metropolen“ (  111 KB)
- Pressemitteilung (  215 KB)