NUN-Zertifizierung bei der ANE als herausragende Bildungsinitiative für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

27. November 2017 | Berlin
Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildunterschrift: BNE Auszeichnungsveranstaltung: Norddeutsch und Nachhaltig (NUN) Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern - Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung Berufliche Bildung, Lebenslanges Lernen im BMBF (l), Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (7.vl), Prof. Dr. Gerhard de Haan, Wissenschaftlicher Berater der Nationalen Plattform BNE (2.vl), Ulrike Gisbier,

NUN-Geschäftsstelle MV (3.vl), Henrik Manthey, ANE MV (4.vl), Martina Trümper, Bildungsministerium MV (5.vl), Kim Lukacs, NUN-Kommission/EPI-Zentrum Süd (6.vl). Berlin, 27.11.2017, Copyright: BNE/Thomas Koehler/photothek.net


Am 27.11.2017 wurden auf dem BNE-Agendakongress „In Aktion“ in Berlin Lernorte, Netzwerke und Kommunen für die hohe Qualität ihres Engagements für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet. Als Vorreiter leisten sie einen beispielhaften Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland.

Das NUN-Netzwerk MV, welches durch die NUN-Geschäftsstelle bei der ANE kooridiniert wird, ist für seine beispielgebende Qualitätsentwicklung in der außerschulischen BNE gewürdigt worden.

Aus der Jurybegründung:
„Das NUN-Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern begleitet - entlang der Roadmap des Weltaktionsprogramms BNE und einer Vereinbarung der NUN-Länder - die Qualitätsprozesse in der BNE-Zertifizierung der außerschulischen Lernorte. Ziel ist, die BNE-Qualität weiter zu verbessern und die Zertifizierten zu stärken. Besonders zu würdigen ist das BNE-Programm für die NUN-Zertifizierten bzw. deren Verantwortliche: Sie absolvieren jährlich mindestens 25 Stunden Fortbildung oder eine entsprechende andere BNE-Bildungsmaßnahme. Dies unterstützt die Qualitätsverbesserung und nach 5 Jahren kann eine Re-Zertifizierung eingereicht werden.“

Mit der Auszeichnung wird somit sowohl die Arbeit der NUN-Zertifizierten in MV vor Ort als auch das strukturelle Wirken von NUN-Geschäftsstelle und NUN-Kommission gewürdigt. Alle zusammen dürfen in den kommenden 2 Jahren das Auszeichnungslogo verwenden. Über die Rahmenbedingungen hierzu informieren wir Sie hier und auf unserem Blog www.bnemv.de in Kürze.

Weitere Informationen zu den Ausgezeichneten finden Sie auf dem BNE-Portal der Deutschen UNESCO-Kommission: www.bne-portal.de/de/node/2242

Hintergrund

Der zweite Agendakongress fand vom 27. bis zum 28. November 2017 im Berlin Congress Center statt.  29 Lernorte, 28 Netzwerke und 6 Kommunen erhielten am ersten Tag des Kongresses eine Auszeichnung für ihren Beitrag zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms.
Als Vorreiter leisten sie einen beispielhaften Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland. In zahlreichen Workshops tauschten sich Akteure der deutschen BNE-Landschaft an beiden Tagen aus, wie sie den Nationalen Aktionsplan BNE mit Leben füllen wollen. Jugendliche berichteten auf der Bühne, welche Ideen sie für gelungene BNE in Deutschland haben.

Auf der Seite www.bne-portal.de stellen sich die Ausgezeichneten vor. Sie erhalten das Logo des Weltaktionsprogramms für ihre Arbeit und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren und Initiativen. Darüber hinaus bieten die Freie Universität Berlin und die Deutsche UNESCO-Kommission eine Beratung zur Weiterentwicklung der Initiativen an.

Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betonte: „Nachhaltigkeit kann man lernen. Am besten gelingt dies an Orten, an denen wir nachhaltige Entwicklung praktisch leben und erfahren können. Genau das sind die heute ausgezeichneten Lernorte, Kommunen und Netzwerke. Sie alle machen deutlich, wie Nachhaltigkeit auch in den Strukturen des deutschen Bildungssystems verankert werden kann. Sie integrieren Prinzipien der Nachhaltigkeit in Inhalte und Methoden der Bildung, richten ihre Bewirtschaftung an Nachhaltigkeit aus, bilden ihre Mitarbeiter zu nachhaltiger Entwicklung weiter, und machen Nachhaltigkeit zum Thema in der Zusammenarbeit mit ihren Partnern. Ich wünsche mir, dass diese strukturbildenden Initiativen viele Nachahmer finden.“

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