Gründungsidee & Anliegen

Stiftung Akademie für Nachhaltige Entwicklung, Garten der Metropolen, 
Bioenergiedörfer Mecklenburg-Vorpommern, Chancen für den ländlichen Raum durch Wertschöpfung und Teilhabe
Foto: ANE MV

Die Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE) ist eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung der Nachhaltigen Entwicklung in Balance von Ökonomie, Ökologie und Sozialem durch kulturellen Wandel. Seit 2001 hat die ANE über 80 Projekte in den Bereichen Erneuerbare Energien, Natur- und Umweltschutz, Regionale Wirtschaft und Bildung für Nachhaltige Entwicklung gefördert, ein Promotionsstipendiatenprogramm etabliert sowie in unterschiedlichen Gremien und Kommissionen im Land ehrenamtlich mitgewirkt.

Infolge der intensiven Begleitung von Projekten und ihren Akteuren ist mit dem GARTEN DER METROPOLEN ein Leitbild entstanden, dass es einerseits ermöglicht, Projekte in Schwerpunkten zu fördern, und andererseits, eigene Projekte anzustoßen und umzusetzen. GARTEN DER METROPOLEN ist somit unser regionales Synonym für Nachhaltigkeit – ländliche Räume und ihre nachhaltige Entwicklung liegen unserer Akademie dabei besonders am Herzen.

Darum geht`s in aller Kürze: Die großen Ballungsräume werden mittelfristig nur bedingt ihren eigenen Strom, ihre eigene Wärme, ihre eigenen Lebensmittel usw. erzeugen können. Hierfür bedarf es starker Regionen, die ein Vielfaches ihres Eigenbedarfes produzieren und an die Städte und Metropolen in ihrer Umgebung liefern, es bedarf letztlich neuer Land-Stadt-Partnerschaften auf Augenhöhe. Dabei müssen gerade ländliche Räume Vielfältiges leisten: natürliche Lebens- und Regenerationsräume für Flora und Fauna erhalten, Lebensmittel und Energie produzieren, touristische Angebote einrahmen, relevante Beiträge zum Klimaschutz leisten – und diese Angebote nicht nur für die unmittelbare Umgebung, sondern auch für die großen Metropolen in ihrer Umgebung dauerhaft zur Verfügung stellen.

Die besondere Schärfe des demografischen Wandels im Raum zwischen Hamburg, Berlin und Szczecin (Stettin) und die daraus erwachsenden Anforderungen an den Umbau der technischen, wirtschaftlichen und sozialen Infrastrukturen eröffnen die Chancen, gerade hier nachhaltige Wege für das Leben und Wirtschaften im 21. Jahrhundert mit Blick auf die Metropolen zu entwickeln. Da dieser Transformationsprozess zwangsläufig unter Berücksichtigung globaler Aspekte (Verknappung fossiler Ressourcen, Folgen des Klimawandels) zu vollziehen ist, können die gewonnenen Erfahrungen und Lösungswege zu Modellen für nachhaltiges Leben werden.

Die Herausforderung nachhaltiger Entwicklung, mehr Zufriedenheit bei weniger Ressourcenverbrauch zu ermöglichen, kann durch Stärkung regionaler Wertschöpfung und politischer Teilhabe ein breiteres Mitwirkungsinteresse erzeugen. Dabei ist es das zentrale Anliegen, die langfristige Stärkung der besonderen Potenziale ländlicher Räume sowie deren angemessene Nutzung zu unterstützen. Hierfür konzentriert sich die Stiftung in ihrer Förderung sowie in ihrer operativen Tätigkeit auf die Schwerpunkte Erneuerbare Energien, Regionale Lebensmittel, Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie Ressourcenschutz.

Stifter

Remondis
Nehlsen
Alba
Wemag
Eurawasser
Naturwind
IAG
DKB
e-on