Das Kooperationsnetzwerk (Bio)EnergieDörfer Mecklenburg-Vorpommern ist preiswürdig!

23.11.2011 | Berlin
Erneuerbare Energien

Die Gemeinde Bollewick ist Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2011“ für die Initiierung des „Kooperationsnetzwerks (Bio)EnergieDörfer Mecklenburg-Vorpommern“.
Das Preisgeld in Höhe von 20.000 € übergibt Bollewick an die ANE, damit diese ihre erfolgreiche Arbeit fortführen und weitere Gemeinden auf dem Weg zum (Bio)EnergieDorf begleiten kann.

Die Gemeinde Bollewick gehört zu den Gewinnern des Bundeswettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz 2011“, den das Bundesumweltministerium in Kooperation mit der „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ ausgeschrieben hat. Bollewick erhielt die Auszeichnung für die Initiierung des „Kooperationsnetzwerks (Bio)EnergieDörfer Mecklenburg-Vorpommern“. Der Zusammenschluss ebnet den – für einzelne Kommunen oft schwierigen – Weg zum CO2-sparenden „(Bio)EnergieDorf“. Allein im Aktionszeitraum seit Januar 2009 entschieden sich über 70 Gemeinden per Ratsbeschluss, „(Bio)EnergieDorf“ zu werden. Zudem haben sich in dieser Zeit zehn Institutionen dem strategischen Kooperationsnetzwerk angeschlossen, darunter Behörden, Organisationen, Unternehmen, Institute und Experten. Da das Netzwerk weiter wächst, profitiert die gesamte Region und der Umweltschutz wird aktiv gestärkt.

Bundesumweltminister Röttgen gratulierte der Gemeinde Bollewick und den weiteren Preisträgern. Röttgen: „Das Engagement von Städten, Gemeinden und Landkreisen ist eine wesentliche Stütze für die Energiewende. Kommunen erreichen die Menschen unmittelbar und sie zeigen in einer Vielzahl von Erfolgsgeschichten, dass Klimaschutz vor Ort möglich ist. Und damit stärken uns Kommunen auch den Rücken für die nun anstehenden UN-Klimaverhandlungen in Durban, bei denen sich die Bundesregierung für einen starken und verbindlichen Klimaschutz auf internationaler Ebene einsetzen wird.“

Bürgermeister Bertold Meyer nahm heute den Preis in Höhe von 20.000 Euro aus der Hand von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen in Berlin entgegen. Meyer: „Dieser Preis zeigt, dass von einer kleinen Gemeinde im ländlichen Raum aus viel bewegt werden kann, wenn man sich starke Partner sucht und gemeinsam ein Ziel verfolgt. Das mittlerweile hohe Interesse an erneuerbaren Energien und Klimaschutz in unserem Bundesland ist das Ergebnis der guten Zusammenarbeit unseres Kooperationsnetzwerkes (Bio)EnergieDörfer Mecklenburg-Vorpommern. Diesen Prozess weiterzutragen, ist das Kernanliegen der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE). Wir wollen deshalb das gesamte Preisgeld an diese gemeinnützige Stiftung übergeben, damit die ANE ihre erfolgreiche Arbeit fortführen und weitere Gemeinden auf dem Weg zum (Bio)EnergieDorf begleiten kann.“

Henrik Manthey, Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern: „Die (Bio)EnergieDörfer in Mecklenburg-Vorpommern machen deutlich, dass Klimaschutz und Energiewende gelingen können, wenn die Bürger vor Ort den Prozess selbst aktiv gestalten und selbst von der positiven Entwicklung profitieren. Regionale Wertschöpfung und Teilhabe können außerdem garantieren z.B. den Monokulturanbau von Energiepflanzen zu vermeiden: Denn wer entschließt sich schon freiwillig, in der Maiswüste wohnen zu wollen. Mit dem Geld der Gemeinde Bollewick und dem Bundeswettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2011“ wollen wir die wachsenden Initiativen in den (Bio)EnergieDörfern in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen und deren Wirken verstetigen.“

Kommunaler Klimaschutzpreis 2011, Foto: © Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz

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